Waldbaden
Die frühere menschliche Entwicklungsgeschichte ist durch den Rückzug aus Wäldern geprägt. Im Vergleich zu vielen naturheilkundlichen Therapien hat die Auffassung, dass der Wald förderlich für die Gesundheit sei, dennoch eine vergleichsweise kurze geschichtliche Tradition. Zwar erfuhr der Wald seit der Romantik im Sinne einer Naturverklärung und Landschaftssehnsucht eine positivere gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Die Zuschreibung von Gesundheitseffekten an den Wald spielt jedoch erst seit kurzer Zeit eine Rolle. So galt Waldluft im Vergleich zu Stadtluft lange als eher ungesund. In der Kneippmedizin und Kurortmedizin haben Bewegungselemente im Wald seit etwa 1880 eine Tradition, insbesondere als Terrainkur. Der Begriff „Waldbaden“ selbst wurde jedoch erst 1982 von dem Japaner Tomohide Akiyama geprägt und lehnt sich an die Begriffe Sonnenbaden und Meerbaden an. Seit den 1990er Jahren hat Waldbaden als Shinrin-Yoku einen erheblichen Aufschwung erfahren und hat seither auch im deutschsprachigen Raum mehr Zulauf. (…) Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Vorteilen des Waldbadens hat in den letzten Jahren insbesondere in Japan, Südkorea und Deutschland zugenommen. Danach hat die COVID-19-Pandemie hat in zahlreichen Ländern zu einer erneuten Steigerung der Beliebtheit des Waldbadens geführt[
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldbaden)
Treffpunkt ist auf dem Parkplatz Kühlkamp in Husen.
Status: 
Kursnr.: 262190
Beginn: Sa., 05.09.2026, 08:30 - 10:00 Uhr
Dauer: 2
Kursort: FZ Am Grenzgraben
Gebühr: 0,00 € (inkl. MwSt.)
Am Grenzgraben 15
44319 Dortmund
